Informationen des Gemeinderates


Die amtlichen Publikationen der Gemeinde Oberengstringen finden Sie jeweils in der Limmattaler Zeitung.

 

Kommunale Nutzungsplanung; Verabschiedung zuhanden Vorprüfung
Bereits 2016 wurde mit der Überarbeitung der kommunalen Richtpläne für Verkehr, Siedlung und Landschaft gestaret. Parallel dazu hat eine Arbeitsgruppe, unter der fachlichen Leitung der Firma suisseplan Ingenieure AG, Zürich, mit der Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) ihre Arbeit aufgenommen.
Gesamthaft wurde die kommunale Nutzungsplanung 1995 revidiert. Aufgrund verschiedener Gesetzesänderungen (Raumplanungsgesetz, Planungs- und Baugesetz, Harmonisierung der Baubegriffe) aber auch zur Sicherstellung eines sinnvollen und verträglichen Wachstums der Gemeinde, ist eine Revision der BZO wichtig und notwendig.
Der Gemeinderat hat nun die Ergebnisse der Arbeitsgruppe BZO geprüft und die kommunalen Richtpläne, die revidierte Bau- und Zonenordnung sowie den Planungsbericht verabschiedet. Sämtliche Unterlagen gehen nun zur Vorprüfung an die Baudirektion des Kantons Zürich.
Es ist geplant, nach erfolgter Vorprüfung, voraussichtlich im Herbst 2018, eine Informationsveranstaltung für interessierte Personen und Unternehmungen durchzuführen, um aufzeigen zu können, welche Neuerungen aufgrund der revidierte Bau- und Zonenordnung erwartet werden dürfen. Schlussendlich wird die revidierte kommunale Nutzungsplanung der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
Für Fragen steht der Geschäftsleiter, Matthias Ebnöther, 043 455 17 10 oder
matthias.ebnoether@oberengstringen.ch gerne zur Verfügung.

Jahresrechnung 2017; Aufwandüberschuss von 3‘311‘684.51 Franken
Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung der Politische Gemeinde Oberengstringen für das Jahr 2017 geprüft.

Aufwand CHF 45‘332‘938.41 (Budget 45‘462‘540.00)
Ertrag CHF 42‘021‘253.90 (Budget 44‘610‘540.00)
Aufwandüberschuss CHF 3‘311‘684.51 (Budget 852‘000.00)

Der Aufwandüberschuss der Laufenden Rechnung 2017 beträgt rund CHF 3‘311‘700, wovon CHF 3‘268‘000 auf den fehlenden Buchgewinn für den Verkauf Zürcherstrasse 49/51 und Kirchweg 40 entfallen. Dieser Buchgewinn wird erst im Rechnungsjahr 2018 realisiert werden können. Der bereinigte Aufwandüberschuss (Verlust) beträgt somit lediglich CHF 43‘700.
Die Auflösung der BVK-Rückstellung, tiefere Abschreibungen sowie ausgebliebene Kosten für Jugendheime wirken sich positiv auf das Ergebnis aus. Die Situation bei den Gesundheitskosten im Bereich der Pflegefinanzierung bleibt weiterhin angespannt. In den nächsten Jahren ist mit noch höheren Ausgaben zu rechnen. Aufgrund eines Bundesgerichtsurteils müssen die Gemeinden nun auch die Kosten für sogenannte Mittel und Gegenstände (MiGeL) übernehmen.

Investitionsrechnung
Ausgaben CHF 8‘166‘563.65
Einnahmen CHF 672‘298.00
Nettoinvestitionen CHF 7‘494‘265.65
Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen betragen 7,5 Mio. Franken und sind damit rund 1 Mio. Franken tiefer als im Voranschlag. Einige Projekte, vor allem im Bereich der Schulliegenschaften, konnten nicht realisiert- beziehungsweise wurden verschoben.

Bestandesrechnung
Die Bestandesrechnung (Bilanz) weist Aktiven und Passiven von je CHF 69‘062‘990.21 aus. Durch den Aufwandüberschuss der Laufenden Rechnung von CHF 3‘311‘684.51 reduziert sich das Eigenkapital auf CHF 16‘687‘234.44.

Gemeindeeigene Spezialfinanzierungen
Der Bestände der Spezialfinanzierungen per 31. Dezember 2017 sind Folgende:
Ausgleichskonto Wasser CHF  701‘354.00
Ausgleichskonto Abwasser CHF 1‘057‘214.00
Ausgleichskonto Abfall CHF  623‘262.00
Der Gemeinderat genehmigt die Jahresrechnung 2017 und stellt die Unterlagen der Rechnungsprüfungskommission zur Verfügung. Die Genehmigung wird der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2018 beantragt. Die Revision der Jahresrechnung 2017 hat zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben. Vielmehr wird der Finanzverwaltung ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt.
Die geleistete Arbeit werden dem Leiter Finanzen, Ronny Derrer und dem gesamten Finanz-Team herzlich verdankt.

Gemeindeverwaltung; Interne Projektteams sind gestartet
Der Gemeindeschreiber, Matthias Ebnöther, hat für die Bereiche Infrastruktur, Kommunikation und IT drei verwaltungsinterne Projekt-Teams beauftragt, den IST- und SOLL-Zustand für die jeweiligen Bereiche zu erfassen, Sofortmassnahmen zu erarbeiten und Handlungsfelder aufzuzeigen, welche wiederum in Folgeprojekte überführt werden können. Im Fokus aller Projekte stehen die Kundenfreundlichkeit, die Modernisierung der IT-Strukturen (insbesondere die Website www.oberengstringen.ch) sowie die Erarbeitung eines Konzepts für die öffentlichen Räumlichkeiten innerhalb des Verwaltungsgebäudes (Schalterhalle, Gänge, usw.). Jan Güntensperger wurde zum Projektleiter für die Kommunikation, Max Walder für die IT und der Projekt-Auftraggeber, Matthias Ebnöther, zum Projektleiter für die Infrastruktur ernannt. Unterstützt werden diese drei Projektleiter durch ein je ein verwaltungsinternes Projekt-Team.

Mai 2018, Gemeinderat und Geschäftsleitung


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