Schmieden wie im Mittelalter – Ausflug zum Eisenformer


Die Klasse 6a von Frau Bachmann befasste sich im Fach Mensch und Umwelt mit dem Mittelalter. Damals gab es bereits gute Schmiede, die schöne Dinge herstellen konnten. Wir wollten das auch mal selber ausprobieren. Der Inhaber der Eisenformer GmbH, Bruno Staub, zeigte uns das Schmieden fach-männisch vor. Dieses nachzumachen, erwies sich dann aber als gar nicht so einfach.

Hier einige Eindrücke der Schülerinnen und Schüler:

Ich fand es toll, wie das Metall hellorange glühte, wenn man es ins Feuer hielt. Das Schmieden mit Zange und Hammer fand ich recht schwer. Ich konnte nur staunen, als der Schmied uns vorzeigte, was wir tun sollten.

Wir konnten einen Schlüsselanhänger in Form eines Blattes, einen Fingerring oder ein Troll-kreuz herstellen.

Ich fand es sehr cool, dass wir zwischen verschiedenen Dingen auswählen durften. Es war auch interessant zu sehen, wie ein Schmied überhaupt arbeitet. Es war toll, wie das Eisen zuerst rosa, dann orange wurde, wenn man es ins Feuer hielt.

 

Wie im Mittelalter schmieden zu können, war zwar anstrengend, aber es machte viel Spass. Man konnte sich gut vorstellen, wie es früher gewesen war.
Es war sehr cool, das Eisen ins Feuer zu legen und danach mit dem Hammer drauf zu hämmern, um es zu formen. In der Nähe des Feuers war es angenehm warm.

Schmieden ist eine Geduldssache. Das Eisen war sehr gefährlich, da es auf 1200° erhitzt wird. Darum hatten wir eine Zange und einen Hammer.
Es brauchte viel Zeit, etwas zu formen, aber je länger es dauerte, desto mehr Zeit verbrachten wir miteinander. Es war cool und lustig.

Das Schmieden war eine schöne Erfahrung, weil ich es schon immer mal ausprobieren wollte.

Text: Barbara Bachmann, Klassenlehrerin 6a Goldschmied


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